Info Nasenpiercing

Das Nasenpiercing ist eine Form des Piercings, bei der ein Nasenflügel durchstochen wird. In der Regel werden kleine, dezente Schmuckstücke getragen, beispielsweise keine Strass-Steine – sie gelten als Alltagstauglich und werden von vielen Menschen als schön empfunden. Es gibt aber auch deutlich auffälligere Nasenpiercings, die dazu gedacht sind, Aufsehen zu erregen.

Durchführen lassen kann man das Nasenpiercing bei einigen Juwelieren. Nicht jeder bietet es an – deswegen sollte man vorher anrufen oder darauf achten, dass der ausgesuchte Juwelier selbst Schmuck für die Nase im Sortiment führt. Die meisten Interessierten wenden sich jedoch direkt an ein professionelles Piercingstudio und lassen die Arbeit dort durchführen.

Dort haben die Piercer Erfahrung mit den Besonderheiten der menschlichen Nase und können so stechen, dass es möglichst nicht wehtut. Sie verfügen über spezielle Geräte, die auf die Gegebenheiten der Nase angepasst sind und daher gleichzeitig dafür sorgen, dass die Wunde gut verheilt und ein brauchbarer Kanal entsteht.

Im Anschluss an das Piercing kann es sein, dass die Nase leichte Schmerzen verursacht. Sie werden als warmes, pulsierendes Pochen empfunden, das nach einigen Minuten erträglich wird und nach wenigen Stunden völlig verschwunden ist.

Wenn die Arbeit ohne Komplikationen verläuft, muss sie in der Zeit unmittelbar nach dem Durchstechen mit einem Desinfektionsmittel behandelt werden und wird sich gesund entwickeln. Durchstochen wird die Nase zunächst mit einem Medizinalstift, der nach 1-2 Tagen entfernt werden kann. Er sollte dann durch ein einfaches Gold- oder Titanpiercing ersetzt werden.

Von Silber ist zunächst noch abzuraten, da dabei Allergien oder empfindliche Reaktionen auftreten können. Das neue Piercing muss vorher allerdings desinfiziert werden.

Der Kanal ist ausgeheilt, wenn der Stecker gedreht werden kann, ohne dass Sekret austritt. Dann kann er durch das gewünschte Piercing ausgetauscht werden. Ein Nasenpiercing gilt heute selbst im beruflichen Alltag nicht mehr als anstößig, solange es klein und dezent ist.

Es muss sich dabei nicht zwangsweise um einen Strass-Stein handeln, auch andere kleine Motive sind noch akzeptabel. Bei der Pflege des Kanals sollte man beachten, dass sich immer wieder Talg in ihm ablagern wird. Dies ist eine völlig natürliche Entwicklung und gilt nicht als problematisch, wenn der Talg regelmäßig entfernt wird.

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