Info Zungenpiercing

Das Zungenpiercing ist eines der gängigsten und beliebtesten Piercings. Es zeichnet sich durch eine kurze Heilungsdauer und ein geringes Schmerzpotential beim Durchstechen aus.

Das Zungenpiercing wird vertikal in der Mitte der Zunge platziert und besteht meist aus einem Stab mit einer Kugel, die als Verschluss dient. Als Material für dieses Piercing dient Chirugenstahl oder Titan, es gibt aber auch Zungenpiercings aus Gold, Kunststoff oder Platin. Beim ersten Durchstechen sollte generell Titan verwendet werden.

Das Stechen des Piercings wird üblicherweise im Sitzen durchgeführt, um dem Piercer die Arbeit zu erleichtern. Zuerst werden Ein – und Ausstichstelle markiert, danach wird die Zunge mit einer Klemmzange fixiert und mit einem Venenkatheter durchstochen. Das Piercing wird nicht gerade, sondern schräg durchstochen.

Das heißt es wird von oben gerade eingestochen, die Ausstichstelle an der Unterseite der Zunge ist jedoch etwas weiter nach vorne oder hinten versetzt. Das Zungenpiercing sollte nur von erfahrenen Piercern durchgeführt werden, da sich in der Zunge wichtige Funktionen befinden, wie etwa der Geschmackssinn.

Der Piercer sollte darauf achten, das Zungenbändchen nicht zu verletzen und das Piercing so zu platzieren, dass es nicht gegen die Zähne schlagen kann. Wird es richtig gestochen ist das Piercing in der Zunge oft weniger schmerzhaft, als oft angenommen wird.

In den darauffolgenden drei bis acht Tagen kann es zu starkem Anschwellen der Zunge kommen. Viel Flüssigkeitszunahme hilft allzu starke Schwellungen zu vermeiden. Dagegen hilft auch das Lutschen von Eiswürfeln, Salbei – und Kamillentee. Um die Schmerzen zu mindern, sollte man breiige Nahrung oder kleine Portionen zu sich nehmen. Auf Milchprodukte, Alkohol, Nikotin und säurehaltige Fruchtsäfte sollte verzichtet werden.

Nachdem die Schwellung abgeklungen ist, wird das gestochene Piercing durch einen kleineren Stift ersetzt, um den Tragekomfort zu erhöhen. Die Abheilung des Piercings dauert etwa drei bis sechs Wochen.

Wie bei anderen Piercings besteht auch beim Zungenpiercing die Gefahr von Infektionen, Zahnfleischverletzungen, Beschädigung der Geschmacksnerven und Verlust der Geschmacksrichtung. Unmittelbar nach dem Stechen sind Schmerzen und Schwellungen unvermeidbar, auch Ödeme können auftreten. Deshalb sollte das Piercing nur von erfahrenen Piercern gestochen werden und die Durchführung sollte gut überlegt sein.

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